Trainingsaufbau

Die Trainingsstätte

Das Betreten der Trainingsstätte „Dojang” ist nur im weißen Anzug „Dobok” gestattet. Beim Betreten und Verlassen des Dojangs verneigt sich jeder Taekwondo-Praktizierende, kurz "Taekwondoin" genannt. Damit drückt er aus, dass er sich seiner Einordnung in die Disziplin des „Do” bewusst ist und er seine Lehrer und Trainingspartner anerkennt und achtet.

Die Gürtelfarben

Innerhalb des Taekwondo gibt es ein Graduierungssystem für Schüler (Kup) und Meister (Dan). Die Kup-Grade werden mit 10 beginnend absteigend gezählt. Jeweils jede zweite Kup-Graduierung wird durch eine Gürtelfarbe bezeichnet. Die ungeraden Kup-Grade werden durch die Kombination der jeweils darunter- und darüberliegenden Farbe (z. B. weiß-gelb) dargestellt sie kennzeichnen einen Übergang.

Gürtelfarben Graphik

Der 10. Kup/Weiß steht für den Anfänger. Gelb symbolisiert den Erdboden, der einmal Früchte tragen soll. Grün bezeichnet das Wachstum der Pflanze. Blau deutet auf die Farbe und Weite des Himmels hin und die Signalfarbe Rot repräsentiert die Sonne, von der schon eine große Kraft ausgeht. Alternativ dazu meint Braun die Borke des Baumstammes, was bedeutet, dass die Techniken sich bereits gefestigt haben. Der 1. Kup, Rot-Schwarz bzw. Braun-Schwarz, steht kurz vor dem ersten Meister-Grad, dem 1. Dan. Das Schwarz des Meisters ist Symbol für das Weltall, schließt alle Farben in sich ein und verpflichtet den Träger, der Achtung und dem Respekt seiner Schüler gerecht zu werden. Möglich sind Meister-Grade bis zum 9. Dan. Den 10. Dan erhält ausschließlich der Präsident der WTF (World Taekwondo Federation) beim Amtsantritt vom Kukkiwon (WTF Zentrale in Korea) verliehen.

Das Gürtelbinden

Das richtige Binden eines Kampfsportgürtels ist eine Kunst an sich  doch mit etwas Übung eigentlich gar nicht so schwer. Eine ausführliche bebilderte Anleitung sowie zahlreiche abschreckende Negativbeispiele gibt es hier. Und für alle, die sich mit der schrittweisen Anleitung schwer tun, hier noch eine Videoanleitung:

Die Formen

Wer eine Form „Poomsae” vollzieht, bekämpft in dieser Übungsform mit genau vorgeschriebenen Abwehr- und Konter-bewegungen einen oder mehrere fiktive Gegner, deren Angriffe auf ihn in seiner Vorstellung immer mit gleichem Ablauf erfolgen. Die Abfolge der Bewegungen und Techniken zeigt Gewandtheit, Schnelligkeit und Kraft, aber auch ausdrucksvoll die Ästhetik und Universalität des Taekwondo.

Der Freikampf

Im Freikampf „Chayu Taeryon” werden alle Erfahrungen, Kenntnisse und Techniken, die der Übende im Taekwondo bis dahin erlernt hat, angewandt. Jahrelang eingeübte Disziplin im Taekwondo ermöglicht sowohl das kontrollierte Abfangen der Stöße und Schläge kurz vor dem Gegner, beispielsweise beim Sparring oder beim Selbstverteidigungstraining, als auch das harte Durchkicken beim Wettkampf auf Meisterschaften.

Der Kampfschrei

Werden beim Taekwondo alle Kräfte auf ein Ziel hin gebündelt, hilft jener kurze Kampfschrei „Kiap” sie auch konzentriert loszuwerden und zwar aus dem „Ha Bog Bu”, der Körpermitte, dem Zentrum des Menschen.

Der Bruchtest

Der Bruchtest „Kyek Pa” gilt im allgemeinen als wesentliches Kennzeichen fernöstlicher Kampfkunst. Der Bruchtest wird jedoch nie geübt, sondern ergibt sich aus der steten Übung des Taekwondo. So zeigt jeder Taekwondo-Schüler im Kyek Pa seinen erreichten Entwicklungsstand im Do, wenn er im Zusammenwirken all seiner körperlichen und geistigen Kräfte, mit Konzentration, Technik und Bewegung alle Energie auf einen einzigen Schlagpunkt vereint.

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